HOTELS AUF BORNEO

Borneo - größte Insel des indonesischen Archipels

Lebensraum vom Aussterben bedrohter Tiere

Kalimantan - Dorado für Abenteurer


Borneo, die größte Insel der Welt und geheimnisvoll zugleich, lockt stärker denn jemit ihren einsamen Stränden und dem dichten Dschungel, in dem sich die Nachfahren der Kopfjäger ebenso verbergen wie die bedrohten Orang-Utans. Die unteren südlichen zwei Drittel der Insel gehören unter dem Namen Kalimantan zu Indonesien, während sich das obere Drittel aus den malaiischen Bundesstaaten Sarawak und Sabah sowie dem Sultanat Brunei zusammensetzt. Die Küste der Insel ist durch Mangrovensümpfe relativ unzugänglich, woraus auch die schwache Besiedlung resultiert. Selbst die Flüsse sind infolge der Aufschüttungen vom Meer her nicht zugänglich. Die Oberfläche ist wenig gegliedert. Kalimantan ist relativ flach, Vulkane gibt es nicht. Weite Teile sind mit dichtem Urwald bewachsen. Es gibt eine lange Bergkette, die vom Nordende der Insel, dem Kap Sampanmangio, bis zu ihrer nordwestlichen Spitze, dem Kap Datu, erstreckt. Eine zentrale Massenerhebung mit mehreren Gebirgsgruppen, die von Niederungen umgeben ist, findet sich ebenfalls. Die höchste Erhebung ist jedoch im Nordosten der Insel zu finden: der Vulkan Kinabalu (4.101 m). Granit und Schiefergebirge findet man insbesondere im Westen Borneos. Die Küste ist insgesamt 4.971 km lang und besitzt wenig Buchten. Das Klima von Borneo ist ausgesprochen tropisch. Die Durchschnittstemperaturen schwanken zwischen 27,7° C im Mai und 26,7° C im Dezember. Die größere südliche Hälfte Borneos hat eine ausgeprägte Trocken- und Regenzeit. Der Norden hat zwei Trocken- und Regenzeiten. Die gewaltige Ausdehung smaragdgrünen Dschungels wird von goldbraunen Flüssen durchzogen, und die Ölstädte haben sich an den Wasserwegen angesiedelt udn bilden zugleich auch den einzigen Zugang zum bisweilen gefährlichen Schungel des Landesinneren.

Die Bevölkerung setzt sich aus den malaiischen Dayak, aus Malaien und Chinesen zusammen. Im Inneren von Borneo finden sich auch sammelnde und jagende Gruppen der Penan, die ethnologisch zu den sog. Proto-Malaien gehören, Einwanderern der ersten malaiisch-indonesischen Besiedlungs-Welle. In einigen Küsten-Randbereichen sind auch Ansiedlungen der Orang Laut zu finden, Meeres-Menschen, malaiisch-stämmiger sogenannter See-Zigeuner. Weiterhin gibt es den Volksstamm der Iban welcher im Landesinneren der Insel Borneo lebt. Die Zahl der Angehörigen wird auf 240 000 geschätzt. Die Mehrheit der Bevölkerung in Kalimantan ist entweder Muslimisch oder praktiziert noch Animismus. Minderheiten von Christen gibt es auch. Etwa 15 % der Dayaks sind durch Missionierung im 19. Jhd heute zumindest offiziell Christen. Eine Überbevölkerung auf den Hauptinseln Bali udn Java hat die Regierung zu einem Umsiedlungsprogramm von menschen in weniger dicht besiedelte Territorien veranlasst. Kalimantan bedeutet Flüsse der kostbaren Steine. Kalimantans Diamanten sind weltberühmt.

Eine Reise in das Landesinnere kann sicherlich wegen der Sümpfe, Torfmoore , wegen des dichten Dschungels und des Fehlens echter Autostraßen zumindest Probleme aufwerfen. Aber jene, die es wagen, diese geheimnisvolle und geheimsnisumwitterte Dschungelregion zu erkunden, erwartet eine bezaubernde udn auch seltsame Erfahrung. Der Handelsverkehr spielt sich daher auf den Flüssen ab, und in der Regenzeit verwandeln sich die Stromschnellen in reißende Sturzbäche. Kalimantan ist förmlich eine Insel im Meer, die zugleich über ein gewaltiges Netztwerk von Flüssen verfügt. Diese Flüsse ersetzen im dichten Dschungel die Straßen, über die die Reisenden, Einheimischen udn Güter von den Küstenregionen in den Regenwald transportiert werden. In Südkalimantan, der "Provinz der Tausend Flüsse", bildet der Barito eine bedeutende Wasserstraße. Die gewaltigen Flussstraßen befahren Boote und Schiffe aller Größen udn Formen. Da trifft der besucher auf robuste Fähren ebenso wie auf schneidige Schnellboote, Flusstaxis, alte Hausboote und einfache Einbäume.

Die allermeisten Städte Kalimantans kann der Gast durchaus meiden. Die Schönheit Borneos erlebt der Besucher auf und an den Flüssen des letzten großen Urwalds und des an Arten üppigsten Regenwaldes der Welt. In "Entdecker-Reisen" wird sich der Besucher aber einige Highlights nicht entgehen lassen, so die Lebensqweise der eingeboerenen Ibans im traditionellen Langhaus mit ihren Blasrohren udn Kriegstänzen zu erkunden,eien Orang-Utan-Station zu besuchen udn danach vielelicht bei einem Badeaufenthalt am Pool seines gewählten Hotels die faszinierenden Erlebnisse und Eindrücke Revue passieren lassen.

An den Ufern der Hauptflüsse Kalimantans leben die Dayak, zu denen auch die Iban gehören. Dayak sind erfahrene Bootsleute udn Jäger. Mit reichlichen Tätowierungen gestalten sie ihre Körper zu wahren Kunstwerken. Einzigartiges Charakteristikum der Dayak sind ihre Langhäuser, die Zentren des gemeisnchaftlichen Lebens, oftmals 200 Meter lang und mindestens 15 Meter breit. Diese naturklimatisierten Wohnblocks aus Timbernholt und Bambus sind wetterfest und überschwemmungssicher, denn sie stehen auf unzähligen, vier bis fünf Meter hohen Pfählen im Dschungel, nie weit von einem Flusslauf entfernt. Der Hausboden ist luftdurchlässig konstruiert. Auf den roh zugehauenen Palmplanken liegen gespaltene Bambusrohre. An den Schlafplätzen liegen außerdem dünen Matten. Diese Langhäuser beherbergen bis zu 100 Familien, doch jede Familie verfügt wieder über ihren eigenen Raum. Die meiste Zeit verbringen die Bewohner aber auf dem nicht unterteilten langen Gang udn der ebenso langen Außenveranda. Gastfreundschaft wird in fast allen Langhäusern Kalimantans groß geschrieben. Gästen gegenüber öffnen sich die Einheimischen, udn die Gäste sollten diese Offenheit mit kleinen Geschenken in Form von Reiswein und Zigaretten belohnen.

Auf Grund des Abbaus von Holz udn des Vordrängens der modernen Zivilisation sind viele Stämme in das Landesinnere zurückgedrängt worden. Erdöl wurde auf Kalimantan erstmals zur Jahrhundertwende entdeckt. Dieses Erdöl, Naturgas aber auch Edelhölzer machen Ostkalimantan für Indonesien zu einer lebenswichtigen Provinz. Verkehrsknotenpunkt ist Balikpapan. Die farbenfrohe Stadt Samarinda ist Ostkalimantas Zentrum der Holzindustrie. Größte Sehenswürdigkeit dieser Stadt ist zweifellos der Hafen. 40 km flussaufwärts (Mahakam) liegt die Stadt Tenggarong, der einstieg Sitz des Sultanats Kutai. Der bisweilen 3 km breite Hauptfluss Ostkalimantans, der Mahakam, ist die pulsierende Schlagader der Region. Der Reisende ist gut beraten, bevor er sich zu einer Flussreise entscheidet, sich mit den örtlichen Gegebenheiten vertarut zu machen und einen Bootstyp zu wählen, dem er unbedingtes Vertrauen schenken kann. Die Reise flussaufwärts kann für den Gast zum Erlebnis seines Lebens werden. Einen Stopp plant er auf alle Fälle im Dorf Barong Tongkok ein. Umgeben von plätschernden Bächen, Wasserfällen, Gemüsegärten, schimmernde Reisfelder udn Bambushaine bietet dieses Dorf die fast einmalige Gelegnheit, Einblicke in eine besonders unverfälschte Art von Stammesanimismus zu gewinnen. Dschungelpfade führen an geschnitzter Gestalten und Reisopfern vorbei und geleitet den Besucher zu weiteren Dörfern, begleitet vom Klang der Trommeln und Gongs. Und die begegnung mit tätowierten Dayak, an deren lang gezogenen Ohrläppchen Messingringe baumeln, wird der Gast niemals vergessen.

Kalimantans kleinste Proving Südkalimantan ist das relativ wegloase Dschungelgebiet, das indonesische Holzfäller mit beängstigender Geschwindigkeit abgeholzt haben. Nur noch geringe Regenwaldrefugien blieben von diesem Raubbau verschont. Die fast 500 Jahre alte Provinzhauptstadt Banjarmasin , auch Venedig des Ostens genannt, ist wirklich sehenswert. Die Wasser in ihren Kanälen bewegen sich mit den Gezeiten. Und der Besuch eines der Schwimmenden Märkte der Stadt lohnt sich vorwiegend zwischen 9 und 10 Uhr am Morgen. Nachmittags klann sich der Besucher zu Nachbarinseln fahren lassen und Affenkolonien besuchen. Aber aufgepasst: Bltzüberfälle auf die Touristensind an der Tagesordnung!

Die bevölkerungsärmste und größte der vier Kalimantan-Provinzen ist Zentralkalimantan. Aus den Mongrovensümpfen der Küste steigt abrupt dichter Regenwald empor. Hauptsehenswürdigkeit in Zentralkalimantan ist der Tanjung Puting Natinal Park, der auf einer Gesamtfläche von 3000 km² vielen Tierarten, so den Orang Utans, Pythons, Krokodilen und anderen Affenarten einen wichtigen Lebensraum bietet. Hitze, Feuchtigkeit und schwirrende Insekten verlangen dem Gast schon ein gewisses Maß an Erlebnishunger ab. Besucht wird aber gerne das Camp Leaky, in den gefangene, durch große Waldbrände und Holzgier bedrohte und heimatlose Orang Utans wieder an das Leben in Freiheit erzogen werden.









Hilton Batang Ai Longhouse Resort

Royal Mulu Resort

Shangri La Tanjung Aru Resort Spa

Shangri La Tanjung Aru Resort Spa

Royal Mulu Resort

Shangri La Tanjung Aru Resort Spa